Der Tierarztbesuch
Auch wenn Ihrer Katze nichts fehlt, ist ein Tierarztbesuch mindestens einmal jährlich zu empfehlen. In den ersten Jahren stehen die Impfungen wie Seuche und Schnupfen, gegebenenfalls Leukose und Tollwut im Vordergrund. Zum Thema Impfungen weise ich auf die Homepage von Monika Peichl www.Haustierimpfungen.de hin, die das Thema jährliche Impfungen kritisch betrachtet und sich für eine vernünftige und medizinisch notwendige Impfvorsorge stark macht.
Kurgi, unser Hauskater, mußte die leidvolle Erfahrung eines Fibrosarkoms einige Wochen nach einer FelV-Impfung machen. Er hat sich von der Operation (Dezember 2007) schnell und gut erholt und wir hofften, dass keine Rezidive auftauchen würden. Am 2.3.08 haben wir zum unserem größten Entsetzen erneut einen Knoten entdeckt, der sich rasend schnell vergrößerte. Kurgis Geschichte dokumentiere ich auf seiner Seite unter "Fibrosarkome und andere Gemeinheiten".
Globuli hatte vor 2 Jahren ebenfalls mit einem ”Knubbel“ nach einer FelV-Impfung reagiert, der sich glücklicherweise und nach Medikation von selbst aufgelöst hat.
Die teilweise sehr schlechten Erfahrungen, die meine Tiere mit Impfungen gemacht haben, sollen auf keinen Fall den Eindruck erwecken, dass ich ein ”Impffeind“ bin.
Nur möchte ich neben den klaren Vorteilen einer guten Grundimmunisierung vor einer medizinisch nicht notwendigen Überimpfung warnen.
In den weiteren Jahren empfiehlt sich ebenfalls eine regelmäßige Untersuchung durch den Tierarzt Ihres Vertrauens, um eventuelle Alterserscheinungen zu mildern bzw. entgegen zu wirken.
Damit Ihr Tierarzt genügend Zeit für Sie und Ihr Tier hat, lassen Sie sich, wenn möglich, immer einen Termin geben - und seien Sie pünktlich.
Transport zum Tierarzt
Die Katze sollte immer in einem fest verschließbaren und ausbruchssicheren Katzenkorb/Kennel transportiert werden und nicht frei im Auto herumspringen. Auch im Wartezimmer fühlt sich die Katze im Transportkorb wohler als auf dem Arm oder an der Leine.
Im Wartezimmer
Arztpraxen erscheinen zwar auf den ersten Blick meist sehr sauber, aber zum Tierarzt werden logischerweise viele kranke Tiere gebracht. Sie müssen also damit rechnen, daß sich im Wartezimmer in munterer Mischung Viren, Bakterien und auch Pilzsporen tummeln. Lassen Sie daher nicht zu, daß andere Patientenbesitzer Ihren Liebling streicheln und fassen auch Sie kein fremdes Tier an. So manche Erkrankung hat schon im Wartezimmer neue "Opfer" gefunden - nur weil die kleinen Kätzchen so niedlich waren, daß alle sie einmal streicheln wollten. Bitte haben Sie Geduld, wenn Sie einmal wegen eines Notfalls länger warten müssen. Sie sind schließlich auch froh, wenn Ihrem Tier im Notfall rasch geholfen wird.
Im Behandlungszimmer
Achten Sie auf einen sauber gereinigten und desinfizierten Behandlungstisch sowie darauf, daß der Tierarzt und die Assistenten ihre Hände gründlich waschen und desinfizieren, bevor sie Ihren Liebling berühren. Fragen Sie Ihren Tierarzt nach allem, was Sie interessiert. Günstig ist es, alle Fragen schon zu Hause auf einem Zettel zu notieren, dann vergessen Sie in der Aufregung nichts.
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